Mit Erreichen der Altersgrenze ging am Montag dieser Woche eine Ära der Luftrettung im Chiemgau zu Ende. Polizeihauptkommisar Klaus Petersik, Pilot der Bundespolizei, verabschiedete sich nach über 30 Jahren aus der Luftrettung.
Nach genau 7.616 Einsätzen als Luftrettungspilot war am Montag der Tag gekommen, sich aus der Luftrettung zu verabschieden. Klaus Petersik (Rufnahme "Pirol 210"), der in Siegsdorf lebt (an der Stimme allerdings unschwer als "Nicht-Bayer" zu identifizieren - sorry Klaus ...), hat wohl in über 30 Jahren alles erlebt, was ein Pilot erleben kann. Klaus Petersik war in der Rettungsfliegerei von der ersten Stunde an dabei, zuerst mit der BO 105 und in den letzten Jahren auf der EC 135 T2i. Auch als Ausbilder in der Rettungstaufliegerei auf der Station "Christoph 14" machte er sich bei den Bergwachtkameraden einen Namen. Bis zu seinem endgültigen Abschied in einem halben Jahr wird er noch auf den blauen Maschinen der Bundespolizei seinen Dienst versehen - und wir hoffen, über Flugfunk dann noch den einen oder anderen "Klausemann-Spruch" (... ich bin doch nicht euer Himbeertoni!") zu hören (wenn er unserem Rettungsdienstbereich als Pilot der Bundespolizei einen Besuch abstattet) ...
Auf jeden Fall wünschen wir Dir, lieber Klaus, fur den nächsten Lebensabschnitt alles erdenklich Gute, Gesundheit - und ein letztes "Happy Landing" ...
Die Kolleginnen und Kollegen der ILS Traunstein
Einige Bilder von Klaus - so wie er ist und geschätzt wird: