Luftrettung wird 40 Jahre "jung" ...

Die Luftrettung in Deutschland feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Am 1. November 1970 wurde vom ADAC in München der erste ständig einsatzbereite Rettungshubschraubers „Christoph 1“ in Dienst gestellt. Dieser flog im ersten Jahr über 60 Einsätze ...

Die Luftrettung, die damals als dringend notwendiges Rettungsmittel vor allem für die Verletzten von Verkehrsunfällen außerhalb von Städten eingerichtet wurde, hat sich inzwischen als unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdienstes etabliert. Waren es damals über 20.000 Verkehrtote, so sind es heute rund 4.500 - Tendenz fallend. Daher ist auch folgende Einsatzverteilung interessant: der Anteil internistischer Notfälle beträgt mittlerweile über die Hälfte aller Einsätze (51,5 Prozent). Verkehrsunfälle sind nur noch bei rund elf Prozent der Hubschraubereinsätze die Ursache. Das über ganz Deutschland verteilte Luftrettungsnetz weißt allerdings noch einige wenige "weiße Flecken" auf - einer dieser wird ab 1. April 2011 geschlossen: in Weiden startet ab diesem Tag ein Rettungshubschrauber der "DRF" zu seinen Einsätzen.
 
Der in Traunstein stationierte Rettungshubschrauber "Christoph 14" (in Bayern der 3. Rettungshubschrauber nach München und Traunstein) flog im Jahr 2009 1.406 Einsätze  (zum Vergleich: 1980 waren es 737 Einsätze im Bereich der Rettungsleitstelle Traunstein). Hier einige Bilder aus der Anfangszeit der Luftrettung in Traunstein ...

Am-Kehlstein---BO-105-in-gelbAm-Landeplatz-in-TraunsteinChristoph-14-in-gelbDamals-in-der-BO-105Eine-Kamov-als-RTHMaenner-der-ersten-StundeMit-dem-Rad-zum-HeliNotfallausruestung-damalsSued-HelicopterWellblechhangar-mit-Bell
 

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