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In der Nacht zum Mittwoch, 24.11.2010, ist es zu einem Dachstuhlbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen gekommen. Zahlreich eingesetzte Feuerwehrkräfte konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen.
TITTMONING, LKR. TRAUNSTEIN. In der Nacht zum Mittwoch, 24.11.2010, ist es zu einem Dachstuhlbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen gekommen. Zahlreich eingesetzte Feuerwehrkräfte konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen.
Kurz nach Mitternacht ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein ein Notruf ein. Es wurde ein Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen mitgeteilt. Als sich Feuerwehr und Polizei dem Objekt näherten, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Wohngebäudes. Den Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude, sowie die angebaute Stallung zu verhindern und den Brand letztendlich zu löschen. Der Hausbesitzer und ein Feuerwehrmann erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Ein weiterer Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf eine Knöchelfraktur vom Rettungsdienst abtransportiert werden. Völlig zerstört wurde der Dachstuhl des Anwesens. Der Sachschaden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernommen. Bisher haben sich keine Hinweise auf vorsätzliches Handeln ergeben.
Im Einsatz vor Ort waren neben Einheiten des Rettungsdienstes, einem Notarzt und Beamten der Polizeiinspektion Laufen die Feuerwehren aus Kirchheim, Tittmoning, Kay, Traunstein, Fridolfing, Traunreut, Asten und Tengling.
Pressebericht Polizeipräsidium Oberbayern Süd/Andreas Guske (Pressesprecher) vom 24.11.2010
Bereits am vergangenen Sonntag kam es in den frühen Morgenstunden in der Altstadt von Bad Reichenhall zu einem Brand.
Eine Person ist am frühen Sonntagmorgen bei einem Wohnungsbrand am Florianiplatz durch eine Rauchgasvergiftung lebensgefährlich verletzt worden. Drei weitere Bewohner retteten sich selbst unverletzt aus dem verrauchten Gebäude. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen im dicht bebauten Altstadtviertel auf den Dachstuhl und umstehende Gebäude übergreifen. Das Rote Kreuz musste den Verletzten wiederbeleben, kümmerte sich um die weiteren Bewohner und sicherte den Einsatz der Atemschutzgeräteträger ab.
Passanten hatten gegen 1.40 Uhr dichten Rauch bemerkt, der aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ins Freie drang und daraufhin einen Notruf abgesetzt und die Bewohner geweckt. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall und der Löschzüge Karlstein und Marzoll sowie das Rote Kreuz, das mit insgesamt 15 Sanitätern, zwei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Bad Reichenhall ausrückte.
50 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit neun Fahrzeugen an. Innerhalb weniger Minuten hatte sich der Brand bereits ins darüber liegende Dachgeschoss und in den Dachstuhl ausgebreitet. Mehrere Atemschutzgeräteträger drangen sofort über die Drehleiter und durch das Treppenhaus ins verrauchte Gebäude vor und brachten das Feuer nach etwa einer Stunde unter Kontrolle, wobei sie ein Übergreifen der Flammen auf den kompletten Dachstuhl und weitere Häuser im dicht bebauten Altstadtviertel verhindern konnten. Aufgrund der Lage des Brandobjektes in der Altstadt und der darin vorhanden Bebauungsdichte gestalteten sich die Löscharbeiten als sehr schwierig.
Der durch Rauchgase lebensgefährlich Verletzte musste von den Einsatzkräften ins Freie gerettet und durch ein Notarztteam des Roten Kreuzes wiederbelebt werden, bevor er zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert wurde. Sein Zustand war am Sonntag kritisch und wurde noch am selben Tag in eine Spezialklinik verlegt, wo er allerdings in der Nacht auf Dienstag verstarb. Drei weitere Bewohner, zwei Frauen und ein Mann, konnten das Gebäude selbständig und unverletzt verlassen. Sie wurden in einer nahen Gaststätte betreut und ärztlich untersucht.
Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten der Feuerwehr dauerten mehrere Stunden. Die Brandursache ist nach Polizeiangaben noch nicht bekannt. Mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall und der Kripo Traunstein haben die Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: BRK KV Berchtesgadener Land |