Ein Einfamilienhaus im Ruhpoldinger Ortsteil Brand wurde am späten Donnerstag Abend durch einen Brand vollständig zerstört. Eine Person wurde dabei verletzt und durch den Rettungsdienst in eine Klinik nach Salzburg verbracht.
Fünf Feuerwehren mit rund 170 Mann und das Bayerische Rote Kreuz mit 13 Helfern (2 Rettungswagen, 1 Notarzt, SEG Gruppe Achental und Einsatzleiter Rettungsdienst) waren an der Unglücksstelle im Einsatz. Es war kurz nach 22 Uhr, als die ILS Traunstein die Feuerwehren alarmierte. War zuerst noch von einem Zimmerbrand die Rede, so wurde durch mehrere nachfolgend eingehende Notrufe die Lage dramatischer beschrieben: Vollbrand eines Gebäudes hieß es jetzt - daher wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert: noch während der Anfahrt der zuständigen Ortsfeuerwehr Ruhpolding wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Siegsdorf, Eisenärzt, Inzell und Traunstein sowie die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ zum Einsatzort geschickt . Vermutlich bei Löscharbeiten wurde der Hausbesitzer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik nach Salzburg transportiert. Besonderes Augenmerk galt einem freistehenden Flüssig-Gastanks in der Nähe des Hauses: er wurde von den Flammen abgeschirmt - die Gaszufuhr konnte unterbrochen werden. Neben dem Einsatzleiter, dem 1. Kommandaten der FFW Ruhpolding, Thomas Mayer und Kreisbrandrat Hans Gnadl, Kreisbrandinspektor Georg König, Kreisbrandmeister Josef Steinhauer sowie Fachkreisbrandmeister Christof Grundner war auch der Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler am Ort des Geschehens: er informierte sich über den Verbleib der betroffenen Familie, den Gesundheitszustand des Verletzten und den Einsatz der Einsatzkräfte. Nach rund 4 Stunden konnten bis auf die FFW Ruhpolding, die die Brandwache übernahm, alle Einsatzkräfte den Brandort verlassen - die Ermittlungen zum Brandausbruch hat die Kriminalpolizei Traunstein übernommen.