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Gestern, am 14. April 2011 war es wieder soweit: GIRLS-DAY 2011 war die Devise - und die Integrierte Leitstelle Traunstein bot zwei Mädchen, wie schon im letzten Jahr, die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Einsatzzentrale zu sehen. Und die zwei Mädchen, Sophia und Lisa, eroberten mit ihrem Charme, aber auch ihrem Wissenensdurst die Leitstelle im Handumdrehen!
Am Girls' Day können Schülerinnen der 5. bis 10. Klassen Berufe kennenlernen, in denen bislang überwiegend Männer arbeiten. Seit 2001 öffnen Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Behörden jedes Jahr am vierten Donnerstag im April ihre Werkstätten, Labore oder Büros für Mädchen. Aufgrund der Osterferien wurde dieser Termin heuer aber auf den 14. April verlegt ...
Die ursprüngliche Idee stammt aus den USA. Dort wurde die Aktion 1993 eingeführt. Die Veranstaltung, welche auch „Mädchen Zukunftstag“ genannt wird, findet seit mittlerweile elf Jahren einmal jährlich statt. Die Mädchen lernen an diesem Tag interessante und zukunftsträchtige Bereiche von Berufsspektren kennen, die sie in ihrer Berufswahl bislang wenig in Betracht gezogen haben.
Überpünktlich waren die beiden Mädchen von der Maria-Ward-Realschule in Traunstein/Sparz gegen 8 Uhr eingetroffen. Nach einem kurzen Rundgang durch die Räume der ILS Traunstein wurde mit einer Präsentation (übrigens die "Premiere" dieser neuen Power-Point-Präsentation, die in Zukunft bei allen Führungen gezeigt wird) die Aufgabe einer Integrierten Leitstelle erklärt. Einiges an Wissen brachten die beiden Mädchen schon mit: beide sind bei ihren Feuerwehren in Grabenstätt und Kay in der Jugendfeuerwehr aktiv!

Sophia hatte ebenso wie Lisa die Gelegenheit, bei einigen Telefongesprächen mithören zu dürfen - links neben ihr Stefan Helmel, der an diesem Tag "Telefon-Schicht" an Tisch 6 hatte!
Danach ging es in den Raum, wo am meisten "los" ist - und an das, was die Mädchen am meisten interessierte: wie wird alarmiert, wie wird gefunkt - und wie wird ein Notruf bearbeitet. War es Anfangs noch eher ruhig, so war dann ab 11 Uhr einiges geboten: Sophia und Lisa waren "live" dabei, als z. B. die ersten Notrufmeldungen in Traunstein eintrafen, als eine alte Dampflokomotive auf der Fahrt von Simbach nach Neumarkt-St. Veit ein Großaufgebot von Feuerwehren auslöste ... Auf der Strecke wurden mehrere Brände am Bahndamm durch die Lok ausgelöst - insgesamt 9 Feuerwehren wurden vom Disponenten Klaus Jäkel alarmiert - und die beiden Mädchen durften ihm dabei über die Schulter schauen, als er routiniert einen Alarm nach dem anderen auslöste.

Wie im Flug verging die Zeit - und kurz nach 12 Uhr verabschiedeten sich die beiden "Girls" von uns. Auf die Frage, ob es ihnen gefallen hat, kam ein " ... es war voll cool" - das dürfte übersetzt wohl lauten: es hat ihnen gefallen!
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