Glücklicherweise handelte es sich hierbei nur um eine Gemeinschaftübung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG Traunstein-Siegsdorf und der Ortsfeuerwehr Grassau. Hierzu wurde ein spezielles Übungsfahrzeug an der Südseite des Reifinger Sees auf 9 m Tiefe versenkt.
Die Einsatztaucher der DLRG mussten Personen aus dem Inneren des Fahrzeuges retten und das Fahrzeug mittels Hebesäcke vom Grund anheben. Die Feuerwehr Grassau hatte die Aufgabe, das Fahrzeug vom Seeufer zu bergen. Hierbei wurden verschiedene Rettungsgeräte wie Hubsteiger und Greifzüge eingesetzt. Die wasserseitige Absicherung der Bergung wurde von zwei Motorbooten der DLRG und einem Schlauchboot der FFW abgedeckt.
Die Rettung der Verunfallten, sowie das Anschlagen der Hebesäcke, wurde durch aufge-wirbelte Segmente zum reinen Blindflug für die Taucher. Nur durch die gute Zusammenarbeit der beiden Rettungsorganisationen konnte die Übung so erfolgreich durchgeführt werden.
Ziel der Übung war, alle Komponenten der verschiedenen Organisationen zur optimalen Rettung der Verunfallten zu verbinden, ohne die Kernaufgaben von Wasserrettung und Feuerwehr zu verwischen.